JUNIOR, das
Patenkind

Auf den Bildern ist Junior alleine und mit seinen Eltern Rosine und Jean Bosco vor ihrer Hütte in Djaglassi zu sehen.
Auf Geschenke wird auf den letzten ASC-Weihnachtsfeiern der 1. und 2. Mannschaft im Vereinslokal Wimmer Weißbräu stets verzichtet, stattdessen wird auch in Zukunft, wie 2007 schon beschlossen, das Geld für einen guten Zweck verwendet. Das Patenkind Junior Bosco in der Dritten Welt wird weiterhin mit 25 Euro im Monat unterstützt.
Der Bub wurde am 14. Januar
2001 geboren und lebt mit seinen Eltern Rosine und
Jean Bosco sowie Bruder Franck (geb. 2006) und Schwester Durcas (geb. 2005) in
der Nähe des 400 Einwohner zählenden Buschdorfs Djaglassi in der östlichsten
Provinz Kameruns. Die Menschen in dem Flachland leben hauptsächlich von der
Landarbeit und dem Regenwald. Sie ernten Kochbananen, Ananas und Palmfrüchte.
So wie Juniors Vater, der Bauer (Peasant Farmer) auf einem kleinen Stück Land
ist.
Die Familie Kaye lebt in
einer Hütte, die aus Erdziegeln und Stöcken erbaut ist und ein Wellblechdach,
belegt mit Palmwedeln, hat. Als Latrine dient ein Loch im Boden. Die nächste öffentliche
Wasserstelle ist rund einen Kilometer entfernt. Junior besucht nach wie vor die
Grundschule (Primary School) und muss dorthin etwa einen Kilometer zu Fuß zurücklegen.
Die nächste medizinische Station ist rund fünf Kilometer entfernt, der nächste
Arzt zirka 30 Kilometer. In einem Land, in dem es kaum befestigte Straßen gibt
und die Regenzeit zweimal pro Jahr das, was befestigt ist, wegspült, wahrlich
ein Problem.
Was passiert mit den 25 Euro,
die wir bezahlen? Plan garantiert dafür, dass Junior eine qualifizierte Bildung
erhält, seine Alltagsfähigkeit gefördert und ihm ein gesundes
Hygieneverhalten vermittelt wird. Besonders wichtig ist der Schulbesuch. Die
Einschulungsrate in diesem ländlichen Gebiet ist noch immer sehr niedrig. Eine
Untersuchung von Plan hat ergeben, dass nur 56 Prozent der eingeschulten Kinder
die Grundschule mit einem Abschluss beenden – auch aus wirtschaftlichen Gründen,
weil sich die Eltern den Schulbesuch ihrer Schützlinge nicht leisten können.
Wir wollen, dass dies Junior nicht passiert.
Plan beschränkt sich aber
keineswegs darauf, einzelnen Kindern über Patenschaften Bildung zu ermöglichen.
Dies würde wohl auch nur Neid bei anderen, nicht so gut gestellten Mitgliedern
der Dorfgemeinschaft auslösen. Stattdessen wird mit Hilfe von Fünf-Jahres-Programmen
versucht, in 350 Gemeinden Kameruns (dazu zählt auch Djaglassi) mit insgesamt
22 000 Patenkindern langfristige Entwicklungsprojekte zu fördern. Ziel ist es
Probleme, welche die Entwicklung von Kindern behindern, zu beseitigen. Dazu zählen
Gesundheitsprobleme anzugehen, die Kinder unter fünf Jahren betreffen, wie
Malaria, Mangelernährung, Lungenentzündung, Durchfall und Krankheiten, die
durch Impfungen vermieden werden können. Plan unterstützt auch die Regierung
bei der Einrichtung von Vorschulen, beim Bau und der Renovierung von
Klassenzimmern für Primary Schools, bei der regelmäßigen und wirksamen
Verbesserung der Schulqualität und der Fortbildung von Lehrern. Plan fördert
die Beteiligung von Jugendlichen an der Gemeindeentwicklung und
Entscheidungsfindungsprozessen. Hand in Hand damit gehen Aufklärungskampagnen
gegen Aids. Zum Programm gehört auch, die landwirtschaftliche Entwicklung zu fördern,
um Nahrung und Einkommen der Familien langfristig zu sichern. Außerdem erhalten
die Familien Zugang zu Krediten für die Gründung von Kleinstbetrieben. Die
Umsetzung all dessen geschieht immer in Absprache mit der Dorfgemeinschaft und
deren aktiver Beteiligung, um eine langfristige Entwicklung zu garantieren, ganz
nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Hoffen wir, dass unser Junior
und natürlich auch seine Familie von
diesem vorbildlichen Engagement von Plan in Djaglassi profitieren werden und
ihnen ein Weg aus der Armut ermöglicht wird. Wir leisten auf alle Fälle dafür
gerne einen Beitrag.
Was gibt es noch zu sagen?
Junior ist gesund, leidet nach Auskunft von
Plan nicht an irgendwelchen
ernsthaften Krankheiten. Und man braucht ihn nur auf dem Foto anschauen, wenn er
so da steht mit seinem verschlissenen Nationaltrikot von Kamerun, um zu wissen,
dass ihm nichts Besseres passieren konnte, als dass ein ganzer Fußballverein
sein Pate ist. Zudem werden wir von
Plan regelmäßig über alles Wissenswerte von
Junior informiert.
Neues von unserem Patenkind
Bereits im dritten Jahr hat der ASC Simbach ein Patenkind in Afrika. 25 Euro pro Monat überweist der Verein an die allseits bekannte Hilfsorganisation Plan International, damit Junior Franck Kaye (geb. am 14. Januar 2001), der sonst in bitterer Armut leben müsste, ein menschenwürdiges Leben ermöglicht wird. Die Spende von insgesamt 300 Euro im Jahr wird ermöglicht, weil Trainer, Spieler, Funktionäre auf Weihnachtsgeschenke verzichten.
Unserem Patenkind, der auch regelmäßig schreibt, geht es gut. Der neunjährige Bub besucht die Primary School, zu der er rund 30 Minuten zu Fuß gehen muss. Nach Angaben des Plan-Betreuers vor Ort, Clement Ankoua, ist er gesund und leidet nicht an ernsthaften Krankheiten.
Noch ein paar Hintergründe: Junior lebt mit seinen Eltern Rosine und Jean Bosco sowie Bruder Franck (geb. 2006) und Schwester Durcas (geb. 2005) in der Nähe des 400 Einwohner zählenden Buschdorfs Djaglassi in der östlichsten Provinz Kameruns. Die Menschen in dem Flachland leben hauptsächlich von der Landarbeit und dem Regenwald. Sie ernten Kochbananen, Ananas und Palmfrüchte, so wie Juniors Vater, der Bauer (Peasant Farmer) auf einem kleinen Stück Land ist.
Weiterhin werden wir von Plan regelmäßig über alles Wissenswirte von Junior informiert. Sobald es etwas Neues gibt aus Kamerun, melde ich mich wieder.
Euer Präse