Ehrenmitglied Horst Angloher folgt auf Gerhard Huber die neue Vorstandschaft ...>> Ehrungen ...>> Bildergalerie ...>>
Bericht Wigo Lertinant sen.
Die Wahl zum neuen Vorstand des ASC Simbach a. Inn ergab das Ergebnis: Vorsitzender Horst Angloher zusammen mit Christian Mayerhofer.

Ablauf der Jahreshauptversammlung:

Vorstand Gerhard Huber eröffnete die Sitzung und begrüßte u.a Stadtratsmitglied Walter Geiring sowie alle Ehrenmitglieder, Mitglieder und Anwesende.

Es folgte die Totenehrung für Hans Schlögl und Herbert Eherer wobei sich die Versammlung von den Plätzen erhob.

Gerhard Huber gab einen Rechenschaftsbericht seiner Vorstandschaft in den vergangenen 6 Jahren. U.a. wurde der Aufstieg zur Landesliga sowie die Aufstiege der 2. Mannschaften gefeiert. Herausragendes Ereignis war allerdings der Gewinn der Bayerischen Hallenmeisterschaft im Jahre 2006. Er bedankte sich für die Unterstützung bei der Vorstandschaft, bei der Stadt Simbach a. Inn und dem Trainerteam. Er wünschte dem ASC und seinem Nachfolger alles gute für die Zukunft. Wenn er gebraucht werde, werde er nach wie vor mit Rat und Tat zu Verfügung stehen, so die Worte des scheidenden Vorsitzenden Gerhard "Schurl" Huber.

 

Es folgten die Ehrungen, der Bericht des Schriftführers, des Kassiers, der Abteilungsleiter, des Jugend- und Schülerleiters, sowie der Kassenprüfer. Der Vorstandschaft wurde die Entlastung erteilt.

Bevor die Wahl durchgeführt wurde mußte noch eine Satzungsänderung beschlossen werden.

Der neue Vorstand Horst Angloher bedankte sich für das in ihm gesetzte Vertrauen und gab einen kurzen Ausblick was er sich und seine Vorstandschaft für die Zukunft vorgenommen hat und schloß anschließend die Jahreshauptversammlung 2010.

 

 

 

21.11.2010 | 13:33 Uhr

Führungswechsel in Simbach: Neue ASC-Spitze will Unterbau verstärken

Horst Angloher und Christian Mayerhofer übernehmen die Führung beim Oberligisten ASC Simbach. Sie stellen die „Zweite“ und die Jugend in den Fokus ihrer Arbeit. Heimatsport.de sprach mit den beiden Vereinschefs.


 

Neue Doppelspitze beim ASC Simbach: Christian Mayerhofer (links) und Horst Angloher (rechts). (Foto: Walter Geiring)

Der ASC Simbach wird künftig von einer gleichberechtigten Doppelspitze angeführt. Ehrenmitglied und ehemaliger Vorsitzender Horst Angloher steigt für den Verein noch einmal in den Ring. Er war bereits von 1985 bis 1990 „Präse“ und wird zusammen mit Christian Mayerhofer die Geschicke des Fußball-Clubs in den kommenden beiden Jahren lenken. Nach sechs Jahren als 1. Vorsitzender stand Gerhard Huber für eine weitere Amtszeit beim ASC Simbach nicht mehr zur Verfügung. Der Pfarrkirchner gibt private Gründe an und auch die Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort und dem 20 Kilometer entfernten Verein hat seine Entscheidung maßgeblich beeinflusst.

  Herr Angloher, was waren für Sie die Beweggründe, sich für den ASC noch einmal in exponierter Position zu engagieren?

Angloher: In erster Linie war es die Liebe zum ASC Simbach, die mich bewegt hat, noch einmal diese Verantwortung zu übernehmen. Ausschlaggebend war aber auch, dass es, wenn sich jetzt keine Vorstandschaft gefunden hätte, in drei oder vier Monaten wesentlich schwieriger gewesen wäre, ein gutes Führungsteam zu finden.

  Herr Mayerhofer, wie sieht die Arbeitsteilung in Zukunft mit der Doppelspitze aus?

Mayerhofer: Horst Angloher wird überwiegend den ASC Simbach in der Öffentlichkeit präsentieren und als Vorstandssprecher fungieren. Über die Aufgabenteilung müssen wir uns selbst noch einig werden, da die ganze Geschichte sehr kurzfristig entstanden ist. Augenblicklich können wir dazu also noch keine konkreten Angaben machen, das wird sich dann in naher Zukunft zeigen.

Herr Angloher, Wohin geht die Reise beim ASC Simbach? Haben Sie schon genaue Ziele?
Angloher: Ich möchte mehr Wert auf die 2. Herren-Mannschaft legen. Denn für den Verein ist es wichtig, dass ein guter Unterbau geschaffen wird. Was nutzt es, wenn die 1. Herren-Mannschaft ganz hoch spielt und wir keine „Zweite“ mehr zusammen bringen. Wenn wir keine richtige Basis bekommen, dann kann es uns passieren wie bei der Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag. Die haben nach meiner Kenntnis jetzt noch zwölf bis 13 Spieler und bereits die Reserve absagen müssen. Ich möchte versuchen, dass von unten etwas nach kommt. Wenn wir die nächsten zwei Jahre überstehen, glaube ich, haben wir eine gute Chance, uns zu behaupten. Dies wird sicher keine leichte Aufgabe und wir werden hier alle Möglichkeiten ausloten, auch was den Nachwuchs betrifft.

  Herr Mayerhofer, Was soll sich im Nachwuchsbereich ändern?

Mayerhofer: Unser Ziel muss sein, dass wir motivierte Kräfte finden, die Jugend-Mannschaften perfekt betreuen. Es ist in unserer heutigen Zeit unheimlich schwierig, hier geeignete Personen für ein Ehrenamt zu gewinnen. Ich denke, wenn wir dies schaffen, dass wir in einer guten Qualität und Quantität alle Jugend-Teams besetzen, ist auch die Zukunft des Vereins gesichert.
 

Gespräch: Walter Geiring.

 

  vom 22.11.2010
„Ich habe mich immer als Arbeiter
zum Wohl des Vereins gesehen“
 

Scheidender 1. Vorsitzender Gerhard Huber zieht zufrieden Bilanz
 

Zieht zufrieden Bilanz: Der scheidende 1. Vorsitzende Gerhard Huber

Nach sechs Jahren als 1. Vorsitzender stand Gerhard Huber für eine weitere Amtszeit beim ASC Simbach nicht mehr zur Verfügung. Der Pfarrkirchner gibt private Gründe an und auch die Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort und dem 20 Kilometer entfernten Verein hat seine Entscheidung maßgeblich beeinflusst. 
  Herr Huber, wie lautet Ihr Fazit nach sechs Jahren als 1. Vorsitzender des ASC Simbach? 

Huber: Der Verein steht sportlich gut da, ist seit Jahren die Nummer 1 im Landkreis Rottal-Inn und zählt zu den Top-Adressen in Niederbayern - das kann sich sehen lassen. Entscheidend ist aber auch, dass hier immer vernünftig gewirtschaftet und kein Schuldenberg angehäuft wurde. Dies alles ist jedoch beileibe nicht mein Verdienst alleine, sondern daran haben alle Vorstandsmitglieder und Helfer einen wesentlichen Anteil.

  Rückblickend: Was war für Sie der Höhepunkt bzw. der Tiefpunkt Ihrer Amtszeit?

Huber: Mit Sicherheit zählen der Gewinn der Bayerischen Hallenfußball-Meisterschaft 2006 und der Aufstieg in die Landesliga Mitte 2008 zu den Schlüsselerlebnissen. Nachhaltiger aber war mit Sicherheit der Umzug von der Rennbahn in das neue Trainingsareal, denn damit hat die Stadt für den ASC Simbach die Weichen für die Zukunft gestellt. Tiefpunkte gab es natürlich auch: So stehen den drei Aufstiegen im Seniorenbereich immerhin vier Abstiege gegenüber, aber so ist halt der Sport.
 Werden Sie dem ASC Simbach auch in Zukunft zur Verfügung stehen? 
Huber: Der ASC Simbach ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich werde also nach der Jahresversammlung nicht so einfach aus der Tür raus gehen und sagen: Danke, das war’s. Die Saison muss bis Juni 2011 zu Ende geführt werden, pa-rallel dazu laufen schon jetzt die Planungen für das kommende Spieljahr. Da werde ich meinen Nachfolgern selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite stehen. 
 Wie sehen nun Ihre  Wochenenden aus?  Was machen Sie mit  Ihrer freien Zeit. 
Huber: Vorläufig wird sich ja nicht viel ändern. Ich habe zwar kein Amt mehr, aber hinter den Kulissen gibt es beim ASC Simbach sicherlich noch einiges zu tun für mich. Man muss ja nicht unbedingt im Scheinwerferlicht stehen, um seinem Verein zu dienen. Ich habe mich immer als Arbeiter zum Wohle des ASC Simbach gesehen und diese Rolle nehme ich - falls vom neuen Führungsteam gewünscht - auch künftig gerne ein. Was wäre denn ein Leben ohne Fußball?

  Wo glauben Sie, steht der ASC mit der 1. Herren-Mannschaft am Ende der Saison in der Fußball-Bezirksoberliga?

Huber: Die Mannschaft hat unglaublich viel Potenzial und mit Markus Raupach und Klaus Hofbauer zwei exzellente Trainer. Auch wenn die Bezirksoberliga so ausgeglichen wie lange nicht mehr ist, tippe ich auf Rang fünf.
 

Gespräch: Walter Geiring.